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Aus dem Vereinsleben

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70 Jahre AlexanderHegiusGymnasium – ein Fest der Gemeinschaft

Bei strahlendem Sonnenschein begann am Morgen das große Sportfest, mit dem das AlexanderHegiusGymnasium sein 70jähriges Bestehen feierte. Die gesamte Schulgemeinschaft war beteiligt: Über vierzig Gruppen, zusammengesetzt aus bis zu zwölf Schüler:innen der Jahrgangsstufen 5 bis Q1 sowie der internationalen Klasse, traten gemeinsam an.

An rund 20 Stationen warteten Aufgaben, die Geschicklichkeit, Kreativität und vor allem Teamgeist erforderten. Ob Bottle Flip, FußballDarts, PezziballTransportoder das geschickte LuftballonFangen – überall war Lachen, Anfeuern und gemeinsames Ausprobieren zu hören. Organisiert wurde das Sportfest von der Fachschaft Sport, während die Stationen engagiert von Schüler:innen der EF betreut wurden.

Nach dem sportlichen Teil versammelte sich die Schulgemeinde auf dem Schulhof vor der Mensa zu einem gemeinsamen Mittagessen. In dieser festlichen Atmosphäre hielt Schulleiter Michael Hilbk seine Jubiläumsrede – ein Rückblick auf sieben Jahrzehnte Schulgeschichte und zugleich ein Ausblick auf die Zukunft.

Das AlexanderHegiusGymnasium wurde 1956 als höhere Schule für Jungen gegründet. In den 1960erJahren öffnete sich das Gymnasium auch für Mädchen und entwickelte sich in den folgenden Jahrzehnten Schritt für Schritt zu einer modernen, offenen und vielfältigen Schule. Seinen Namen erhielt das AHG nach dem westfälischen Humanisten Alexander Hegius, einem bedeutenden Reformpädagogen des 15. Jahrhunderts, der die humanistische Bildung im nordwesteuropäischen Raum prägte und dessen pädagogische Ideen bis heute das Selbstverständnis der Schule beeinflussen.

In seiner Rede skizzierte Hilbk die Entwicklung des AHG zu einem modernen, digital ausgerichteten Gymnasium, das sich in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder neuen Herausforderungen gestellt hat – einer sich wandelnden Schülerschaft, neuen Unterrichtsmethoden, gesellschaftlichen Veränderungen und dem Anspruch, Bildung zugleich zeitgemäß und menschlich zu gestalten. Das AHG habe sich dabei stets offen für Veränderungen gezeigt und aktiv auf neue Anforderungen reagiert. Heute sei die Schule ein Ort zum Leben und Lernen, geprägt von Wertschätzung, Individualität und Vielfalt. Das Anderssein sowie die Stärken und Schwächen jedes Einzelnen würden akzeptiert und gefördert. Ein besonderer Schwerpunkt liege zudem auf der Stärkung demokratischer Werte, ein Anliegen, das sich durch die gesamte Schulkultur ziehe.

Zum Abschluss seiner Rede dankte Hilbk all jenen, die die Entwicklung des AHG über viele Jahre begleitet und unterstützt haben. Er würdigte die Elternschaft, die das Schulleben kontinuierlich mitträgt, ebenso wie das Kollegium, dessen pädagogische Arbeit das Fundament des schulischen Alltags bildet. Sein Dank galt zudem der Stadt Ahaus, die die Schule in ihrer Entwicklung stets tatkräftig unterstützt hat, und ausdrücklich auch Bürgermeisterin Karola Voß, die sich während ihrer Amtszeit mit großem Engagement für die Belange des AHG eingesetzt und die Weiterentwicklung der Schule verlässlich gefördert hat. Besonders hob er den Förderkreis des AHG hervor, der seit 1967 als Zusammenschluss von Eltern, Schüler:innen und Lehrkräften die Bildungsbedingungen und das Umfeld der Schule verbessert. Ebenso erwähnte er den Verein der Ehemaligen, der seit 2006 die Verbundenheit zwischen ehemaligen und aktuellen Schüler:innen stärkt – durch gemeinsame Projekte, die Unterstützung von Schulaktionen und regelmäßige Treffen, die das Netzwerk der Schulgemeinschaft lebendig halten.

Nach dem Mittagessen fand die Siegerehrung für die erfolgreichsten Teams des Sportfestes statt. Die Freude über die Leistungen war groß – doch noch größer war das Gefühl, gemeinsam einen besonderen Tag erlebt zu haben.

Die 70JahrFeier des AlexanderHegiusGymnasiums war nicht nur ein Blick zurück, sondern vor allem eine Stärkung des Gemeinschaftsgefühls und ein Zeichen dafür, wie lebendig, vielfältig und zukunftsorientiert das AHG heute ist.

16. Juli 2026, 10:46 Uhr

Strahlende Rückkehr der Jahrgangsstufe 9 – Eine Woche voller Mut, Vielfalt und Selbstständigkeit

Am Freitag, den 10. Juli, kehrten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 nach einer intensiven Woche im Rahmen des Projekts „Herausforderung – Einfach machen“wieder an das AlexanderHegiusGymnasium zurück. Eine Woche zuvor, am 3. Juli, waren sie aufgebrochen, um sich selbstgewählten Aufgaben zu stellen, neue Wege zu gehen und Verantwortung zu übernehmen.

Schon am Vormittag trafen die ersten Gruppen auf dem Schulhof ein – begleitet von strahlendem Sonnenschein, fröhlichen Gesichtern und der Vorfreude auf das Wiedersehen. Die Schulgemeinde empfing die Jugendlichen herzlich; auf dem Boden waren mit bunter Kreide Willkommensbotschaftengemalt, die den Moment besonders warm und persönlich machten. Die Stimmung war ausgezeichnet, geprägt von Stolz, Erleichterung und dem Gefühl, gemeinsam etwas Besonderes geschafft zu haben.

Die Gruppen waren mit Fahrrad und Bahn unterwegs – teils quer durch Deutschland, teils über die Landesgrenzen hinaus in die Niederlande. Auf ihren Routen lagen unter anderem Städte wie Berlin, Köln, Koblenz, Frankfurt am Main, Enschede, Rotterdam und Amsterdam. Jede Gruppe hatte sich eine eigene Herausforderung gesucht, die Mut, Kreativität und Teamgeist erforderte.

Die Aufgaben, denen sich die Schülerinnen und Schüler stellten, waren so unterschiedlich wie die Gruppen selbst. Hier eine kleine Auswahl ihrer Aktivitäten:

• Wandern in der Eifel

• Arbeit auf einem Weingut

• Unterstützung in einer Grundschule

• Bau eines Teiches und einer Holzhütte

• Hilfe bei der Essensverteilung in einer CaritasEinrichtung.

Auch die Freizeitaktivitäten waren vielfältig. Das Spektrum reichte vom Gondelfahren am Dreiländereck bei Koblenz bis zum Besuch der Gedenkstätte Dachau. 

Ein Projekt wie dieses gelingt nur durch viele helfende Hände. Ein großes Dankeschön gilt daher den Eltern, die an verschiedenen Stellen tatkräftig unterstützt haben, sowie den Companions, die die Gruppen begleitet und gestärkt haben. Ebenso danken wir dem Team von „Herausforderung – einfach machen“ und unserem Kollegium, das auf vielfältige Weise zum Gelingen des Projekts beigetragen hat.

Zum Schluss bleibt, euch Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 9 zu gratulieren. Ihr habt euch als zweiteJahrgangsstufe am AHG auf dieses Projekt eingelassen und es beeindruckend selbstständig organisiert und durchgeführt. Ihr dürft zu Recht stolz auf euch sein, denn ihr habt die Herausforderung großartig gemeistert.

Text

16. Juli 2026, 10:43 Uhr

Als das Alexander-Hegius-Gymnasium im Jahre 2006 sein großes Jubiläum feierte, kam unter anderen vielen Ideen auch der Gedanke auf, einen Verein der Ehemaligen des AHG zu gründen, um die Verbundenheit der Ehemaligen und „Aktiven“ an der Schule noch enger zu gestalten. Zwar existiert schon ein Freundeskreis, zu dem alle die Schule Besuchenden eingeladen sind, doch sollte die Verbindung zu und unter den Ehemaligen doch noch deutlicher verstärkt werden.

Also ging man ans Werk, und das Motto des Vereins wurde auch gleich im bald darauf erarbeiteten Vereinslogo deutlich. Der angedeutete Brückenschlag soll die Verbundenheit zum AHG symbolisieren, so der erste Vorsitzende des Vereins, Winfried Terwolbeck. Die ehemaligen Schüler des Gymnasiums Christoph Almering und Sigrid Dorgeist leisteten zur Entwicklung dieses Logos einen besonderen Beitrag.

Um den Zusammenhalt Verein – Gymnasium besonders zu betonen, war der Verein auch schon auf der Abitur-Abschlussfeier am 16. Juni 2007 mit einem Info-Stand vertreten, auch wurden Grußworte und eine Einladung zur Mitgliedschaft an die „ehemaligen“ Schülerinnen und Schüler gerichtet.

Bei seiner ersten Mitgliederversammlung am 14. September 2007 bestätigte der Verein dann seinen Gesamtvorstand der nun aus Winfried Terwolbeck (Vorsitzender), Christian Uppenkamp (Stellvertretender Vorsitzender), Wolfgang Niehues (Schriftführer), Werner Kortbuß (Kassenwart) sowie den Beisitzern Sigrid Dorgeist, Andreas Beckers und Reinhart Wahle besteht.

Diese Versammlungen sollen dann alle zwei Jahre stattfinden. Dabei soll auf diesen Versammlungen über das aktuelle Schulgeschehen kurz informiert werden. Hierzu gehören beispielsweise Anzahl der Schüler und Lehrer, aktuelle Schulkonzepte und Entwicklungen in diesem Bereich. Auch sind Beiträge aus dem Schulleben denkbar. Schön wären auch Beiträge ehemaliger Schüler. Inhalte könnten Erfahrungsberichte aus dem Schülerleben oder auch aus der eigenen beruflichen Karriere sein (z.B. Künstler, Autoren, Musiker). Sofern es sich ergibt, könnte auch ein „Revivalband“, bestehend aus Ehemaligen, aufspielen. Es ist klar, dass sie Schule ständig auf der Suche nach Referenten mit interessanten Themen ist. Diese könnten u.a. Vorträge an der Schule für Schüler oder im Rahmen der „Ahauser Schlossgespräche“ halten. Die Verbundenheit der Ehemaligen sollte sich auch in praktischen Dingen entwickeln und bewähren: So wäre es denkbar, dass der Verein auch Kooperationen zwischen dem AHG und der allgemeinen Wirtschaft unterstützt. So könnten beispielsweise Praktikums- und/oder Ausbildungsstellen sowie Arbeitsplätze über Vereinsmitglieder vermittelt werden. Noch weitergehende Überlegungen sollten dabei nicht aus den Augen verloren werden.

Wie soll sich nun der Verein nach außen darstellen? In seinem noch recht jungen Leben haben sich folgende Entwicklungen abgezeichnet: Alles Wissenswerte kann im Internet unter www.vde-ahg.de nachgelesen werden. Auch sind unter diesem Link weitere Informationen über den Verein und Veranstaltungen der Schule erhältlich. Ganz wichtig ist natürlich die Mund-zu-Mund-Propaganda der einzelnen Mitglieder in ihrem Bekannten- und Freundeskreis und natürlich Präsenz in der Schule und Öffentlichkeit. Weiterhin werden regelmäßige Informationen über die Arbeit des Vereins im Rahmen eines „newsletter“ – z.B. über Stufenjubiläen, besondere berufliche und sonstige Erfolge Ehemaliger u.a.m. – herausgegeben.

Über die Möglichkeiten des Internetauftritts berät der Vorstand zur Zeit sehr eingehend, zumal sich die Thematik auch aus datenschutzrechtlichen Auflagen als sehr schwierig herausstellt. Die Mitglieder hatten auf der Versammlung u.a. den Wunsch geäußert, auf die Namens- und Adressenliste des Vereins und gegebenenfalls weitere Angaben zurückgreifen zu können. Die Internet-Seite müsste zudem „professionell“ gepflegt und geführt werden, um aktuell zu sein. Die Beratungen und Gespräche des Vorstands zu diesem Thema stehen kurz vor dem Abschluss.

Eine sehr wichtige Rolle sollen natürlich auch Fördermaßnahmen des Vereins spielen.

Was ist bisher geschehen?

Die Bildungsarbeit am AHG soll auf materielle und ideelle Weise unterstützt werden. So wurden finanzielle Beiträge zur Durchführung von „Kinderuniversitätstagen“ geleistet, an denen ein reges Interesse der gesamten Ahauser Öffentlichkeit zu beachten ist. Ziel dieser Veranstaltungen ist es, die Neugierde auch für theoretische Themen bei den kleinen Besuchern zu wecken. An dieser Stelle sei auch ein Dank an die Sparkasse Westmünsterland gestattet, die ebenfalls finanzielle Beiträge zum Gelingen der Veranstaltungen geleistet hat. Der Verein hat sich auch beim Musikabend am AHG eingebracht. Geplant sind die Anschaffung eines Sockels für die Hegius-Büste und die Anschaffung einer Gedenktafel für das Wandgemälde im AHG. Auch ein Buchprojekt über die Entstehungsgeschichte des AHG ist angedacht.

Aber bei allem soll das Gesellige nicht zu kurz kommen. So sollen in angemessenen Abständen „Events“ angeboten werden – so lautet z.B. eine Vorstellung. Die „Jubiläumsjahrgangsstufen“ planen ihre Feier in enger Zusammenarbeit mit der Mitgliederversammlung des Vereins. Man wird sehen! Jedenfalls gibt es gute Gründe, dem Verein alles Gute zu wünschen, ein starkes Wachstum und Zusammenhalt und Erfolg.

In diesem hegianischen Sinne: „vivat, crescat, floreat!“